Schon mehrfach habe ich Disk-Brake-Conversion-Kit´s besorgt und immer stellte sich die Frage: Wie schwer ist der Einbau eigentlich? Schließlich schraubt man an einem der wichtigsten Teile am Wagen nicht gerne ahnungslos herum.
MBM, ein Lieferant solcher Kits, hat nun ein Installationsvideo rausgebracht das zeigen soll, wie einfach der Einbau ist. Aber soll man sich da wirklich selbst dran trauen??? Ich habe meine Zweifel, aber entscheidet selbst… (weiterlesen…)
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Auf der Suche nach guten Autos in Californien, hatte ich mich auch bei Klaus mal umgeschaut und den “lime-green” farbenen 1973er Plymouth Barracuda näher angeschaut. Hier seine Beschreibung von dem Wagen. Zu dem Preis von 11.500 Euro kommt die Entladung in Rotterdam, Verzollung, Zoll, Steuern und der Transport vor die Haustür, alles zusammen etwa 2000 Euro. Wieviel das TÜV-fertigmachen kostet, kann ich nicht kalkulieren, da ich ihn nicht auf der Hebebühne angeschaut habe.
Und nun was ich gesehen habe:
Die Lackierung ist ein echter Hingucker und die “Billboards” mit der 440er Aufschrift zwar auffällig und passend zum Wagen, aber leider nicht der Wahrheit unter der Motorhaube entsprechend. Die Qualität ist befriedigend, aber nicht der Hit, eben eine typische Ami-Lackierung. (weiterlesen…)
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Der Zustand der Karosserie und des Lacks ist wirklich gut. Lediglich die Innenausstattung ist hin, bedingt durch die Hitze und Gebrauch. Technisch sind nur Verschleissteile zu tauschen, incl. Stossdaempfer, Lenkungsteile, Gummibuchsen, etc. Er braucht neue Reifen, eine neue Frontscheibe (Risse und Streifen durch kaputte Scheibenwischer) und hat die El Camino-Krankheit im 1. Stadium: Die Heckscheibe ist undicht. Daher auch das Wasser unter dem Beifahrersitz. Aber noch keine Durchrostungen, wie sich nach dem entfernen des Teppichs herausstellte. Der Tacho ist wohl schon mindestens einmal rum und steht aktuell auf 4700 Meilen, der Motor braucht demzufolge ein wenig Zuwendung laeuft aber befriedigend. Mal sehen, ob ihm ein kleiner “Tune-Up” (Oelwechsel, Verteilerkappe, Finger, Zuendkerzen, Luftfilter, etc.) schmeckt.
Anschliessend hab ich den Innenraum zerlegt, den Teppich rausgerissen und die Schafsfelle von den Sitzen genommen. Das wird mal ein schoenes Auto fuer meine Besuche in den USA und irgendwann mal hole ich ihn dann rueber. Ich bin sehr zufrieden und freue mich drauf, wie er fertig aussieht, wenn ich das naechste Mal herfliege.
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Ich gebe zu, den 1980er El Camino zu kaufen war ein kleines Risiko, aber die Bilder und Beschreibungen waren nicht geschoent und der Zustand letztendlich besser als erwartet.
Ich werde die nächsten Tage noch eine Bestandsaufnahme machen, aber der Zulassung hier in Californien steht nichts im Wege. Trotzdem habe ich schonmal komplett den Wagen “abgelichtet” und viele Detailbilder geschossen, damit ich später anhand der Fotos noch nachvollziehen kann, welche Ausstattungsteile (speziell die Innenausstattung) gebraucht werden. Falls ich dann gute gebrauchte Teile sehe (z.B. auf Ebay), hab ich eine Entscheidungshilfe, ob sie ersetzt werden sollten oder nicht. Hier nun die Bilder … (weiterlesen…)
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Heute ging es morgens in den Shop, um den El Camino anzuschauen, den ich ueber Ebay gekauft hatte. Eine komplette Fotostrecke stelle ich noch separat online. Dann sind wir zur Zulassungsstelle (DMV) gefahren und haben das Auto zugelassen. Es gab aber erstmal nur eine 3 Monate gueltige Plakette, da der Vorbesitzer den Wagen wohl schon im September verkauft hatte und der Anbieter auf Ebay den Wagen nach 2 erfolglosen Versuchen an mich weiterverkauft hatte, ohne sich in die Papiere einzutragen. Nun muss der Vorbesitzer dazu Stellnung nehmen. Ausserdem fehlt noch ein Abgastest, der innerhalb der 3 Monate beigebracht werden muss. Wie man sieht, sind die Gebuehren fuer die Zulassung hier etwas hoeher als bei uns. (weiterlesen…)
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… vor allem, wenn man sich wochenlang überlegt hat, wie man sie einbaut und es dann tatsächlich so funktioniert. Dann nur noch die Abdeckungen und Schlösser einbauen und fertig sind die Türen. Naja, mal abgesehen von den Gummidichtungen. Das Einsetzen des Keders in die Heckscheibendichtung ist nur mit einem Spezialwerkzeug, viel Spülmittel und 2 Personen mit kräftigen Fingern möglich. Ohne diesen würde die Scheibe einfach wieder rausfallen. Man beachte das “Scratching” im Flügelfenster. Hardcore.
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“Mal eben”? Wohl kaum. Wer schonmal ein altes amerikanisches Auto zerlegt und wieder zusammengebaut hat, weiß was ich meine. Für alle anderen: NICHTS PASST! Es hat schon seinen Grund, dass die Amis in “Zoll” messen. Ein Zoll (engl. Inch) entspricht 2,54cm. Alles unter einem halben Zoll ist da schon super. Sind aber immer noch gut 13mm und damit für den deutschen Automobil-Liebhaber völlig inakzeptabel.
Am Samstag waren die Türen dran. Anbauen ist einfach. Ausrichten fürchterlich. Bis man verstanden hat, in welche Richtung die Schaniere verschoben werden müssen, war der Tag schon vorbei.
Am Sonntag sollte es schneller gehen. Sollte. War aber nichts. Erst die Frontschnauze komplett angeschraubt. Dann kamen die Kotflügel und nichts paßte. Also alle Schrauben wieder ab und nur einige eingedreht. Schon besser. Allerdings paßte weder links noch rechts der Übergang zu den Türen. Warum? Die Kanzel wurde aus zweien zusammengeschweißt (darum ja der Spitzname “Frankie”) und der Wagen hatte einen leichten Unfallschaden vorne rechts. Also mußten auch die vorderen Innenkotflügel nochmal losgeschraubt werden. Nach 8 Stunden an- und abschrauben, Maß nehmen, probieren, fluchen, Löcher vergrößern, einigen Flaschen Bier, gefühlten 100 Schrauben und 2 Packungen Unterlegscheiben war es dann geschafft.
Der Chef ist zufrieden und ich glücklich, dass die Blechteile von der To-Do-Liste zu streichen sind, denn die nächsten Aufgaben warten schon: Tür-Innereien, Fenster, Dichtungen, Scheinwerfer, Verkabelung, etc. Auch wäre es schön, wenn der Lacker die Ladefläche endlich fertig machen würde, damit es “hintenrum” auch losgehen kann.
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Hier im Zeitraffer: Es sah aus wie bei einer Operation am offenen Herzen: Fliegende Kabel, Steckverbinder, Messgerät, alle Kerzen raus und Zündkabel ab. Alle Öle aufgefüllt (Motor, Getriebe, Servopumpe).Wasser rein. Erster Schlüsseldreh: Nichts. Der Startstrom lag am Anlasser am falschen Pol an. Zweiter Schlüsseldreh: Er “nuddelt”. Nach 5 Sekunden: STOP! Es läuft Öl aus. Ein Blindstopfen hinten am Block fehlte. Besorgt. Eingebaut. Nächster Schlüsseldreh: Öldrück baut sich auf. Die Anzeige funktioniert also.
Alle Zündkerzen rein. 5l Sprit in den Tank. Erster Versuch: Nichts. Es kommt kein Sprit. Diagnose: Benzinpumpe ist hin. Elektrische Benzinpumpe provisorisch dazwischengesetzt. Immer noch kein Sprit. Zur Tankstelle und nochmal 10l Sprit geholt. Jetzt kommt der Brennstoff. Zweiter Versuch: Er springt kurz an, produziert aber Fehlzündungen…
… Oberen Todpunkt überprüft. Verteiler neu positioniert. Nächster Versuch: Er springt an! Nur die elektrische Benzinpumpe hatten wir vergessen. Also ging er gleich wieder aus… (weiterlesen…)
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Jetzt hat er´s endlich geschafft. Einen Bericht über den Supra-Lemans (“Lesupra”, aka “Herr Lemans”) inkl. Video(!) gibt´s ganz aktuell auf Spiegel-Online. Meinen herzlichen Glückwunsch Herr Becker.
Schade nur, dass ich zur Zeit einfach keine Zeit mehr habe mich um den Import von Autos und Teilen zu kümmern. Und das bei der Werbung. ;-)
Aber was nicht ist kann ja wieder werden. Wer also Anfang nächsten Jahres ein Auto aus Californien/Nevada/Arizona importiert haben möchte, kann sich gerne melden. In der Zwischenzeit finden sich weitere Informationen zum Import auf den Chromjuwelen im Bereich “Chromjuwelen-Markt“.
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Auf dem Street Mag Treffen in Hamburg fand ich die Lösung für das Blinker-Problem am Apache-Pickup bei einem 52er Chevy Panel Custom: H4-Scheinwerfer mit integriertem Blinker.
Nach kurzer Recherche im Netz fand ich die Marke AutoLoc und die Produktreihe “Tri-Bar-Headlights“. Ich werde definitiv welche bestellen. Wer noch Interesse hat, möge sich bitte melden.
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