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Archiv: 2010
1968 Chevy Corvair Cabrio
8. Dezember 2010
Jens Wilde
Endlich geht es auch beim Cabrio weiter. Mich erreichten ein paar Schnappschüsse aus der Lackierbox des Schraubers meines Vertrauens. Der Farbton steht nun auch fest: Polar-Weiß mit einem Glanz-Schwarz für das Heckblech und Seidenmatt-Schwarz für ausgewählte Flächen im Innenraum. Bei den Außentemperaturen vermute ich mal, dass es mit der Lackierung noch ein wenig dauern wird. Aber wer weiß, vielleicht bekomme ich ja noch ein Weihnachtsgeschenk!?
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1986 Royal Enfield Custom
18. November 2010
Jens Wilde
Wenn ich mir die Ennie so anschaue, komme ich immer wieder in Versuchung es mal mit Farbe auszuprobieren und nicht alles Schwarz und Chrom zu machen. Habe dazu mal den “Testtank” in Beige und Knallrot lackiert. Das Ergebnis muss ich erstmal auf mich wirken lassen. Was meint Ihr? Update: Das Beige ist echt krass. Aber auch die Kotflügel so zu lackieren? Ich glaube eher nicht. Paßt nicht auf einen “cleanen” Bobber.
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1986 Royal Enfield Custom
18. November 2010
Jens Wilde
Na eigentlich heißt die Vereinigung von Motor und Rahmen ja Hochzeit, aber in diesem Fall heißt es “drum prüfe wer sich ewig bindet, ob sich nicht ein besseres Setup findet”. ;-) Die vorderen und hinteren Motorhalter hab ich bei der Gelegenheit noch schnell mattschwarz lackiert. Aber man kann ja nicht alles fotografieren.
Der mühsam angepaßte Tank paßte dann doch nicht, da der Benzinhahn rechts an einem Zylinder stieß. So ist das halt beim “Customizing”: Einen Schritt vor, zwei Schritte zurück. Glücklicherweise hatte ich noch einen neueren Sportster-Tank mit Ausgang auf der linken Seite. Da müssen nun aber neue Halter her. Und der besorgte Seitenständer paßt natürlich auch nicht, da für ein neueres Modell mit anderem Rahmen vorgesehen. Da heißt es wieder mal “zurecht flexen”. Und die originalen Fußrasten gehen gar nicht. Da muß auch eine andere Lösung her.
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1986 Royal Enfield Custom
17. November 2010
Jens Wilde
Auch wenn der Motor der Ennie irgendwann mal grundgereinigt wurde: Das Teil war so verharzt und mit Dreck zugekleistert, dass ich ihn kaum anfassen mochte. Die Lösung: Benzin und Schaumstoff-Pinsel. Diese Pinsel sind eigentlich zum Lackieren von Ecken und unzugänglichen Stellen gedacht, funktionieren aber perfekt. Innerhalb einer halben Stunde hatte ich einen “strahlenden” Motor vor mir stehen. So macht schrauben Spaß.
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1986 Royal Enfield Custom
17. November 2010
Jens Wilde
Nach intensiven Reinungsarbeiten mit Silikonentferner und mehreren Lackiergängen mit “Rallye-Lack Glanzschwarz” aus der Sprühdose, bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Perfekt ist etwas anderes, aber ich baue ja schließlich kein “Ausstellungsstück”, sondern ein “individuelles Gebrauchsmotorrad”.
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Resto-Berichte
17. November 2010
Jens Wilde
Als nächstes habe ich alle Schleifstellen mit Rostumwandler behandelt, mit 150er Schleifpapier an Rahmen und Schwinge den vorhandenen Lack angeschliffen und schließlich in mehreren Arbeitsgängen grundiert. Gespachelt hab ich erstmal nichts, da ich irgendwann mal alles “ordentlich” von einem Lackierer machen lassen möchte. Auch weiß ich nicht, was noch an Haltern zusätzlich drangebaut werden muss, wenn der Aufbau des Motorrads in die Endmontage geht. Ich hab das Moped ja – mehr oder weniger – zerlegt mit ein paar Teilekisten gekauft. Da wartet sicherlich noch die eine oder andere Überraschung.
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1986 Royal Enfield Custom
16. November 2010
Jens Wilde
Im Zuge des “Cleanens” des Rahmens sind weitere Halter der Flex zum Opfer gefallen. Dies traf speziell die diagonalen Rohre von den oberen Stoßdämpfer-Aufnahmen zur hinteren, unteren Motorhalterung. Hier waren Gepäckträgerbefestigungen, Fußrasten für hinten und den Hauptständer grobschlächtig “angebraten” worden. Allerdings hatte ich damit auch die Auspuff-Halter entfernt, die ich durch “filigranere” Halter ersetzt haben. Der Rahmen ist wirklich schön “schlank” geworden.
Hauptarbeit war jedoch die Neugestaltung der vorderen Tankhalterung am Rahmen, um den Harley-Davidson Sportster-Tank stimmig zu platzieren. Dazu habe ich zwei neue Blechstücke angeschweißt und an die Form von Rahmen und Tanklinie angepaßt. Am Ende habe ich nochmal 2 Schruppscheiben “verbrannt”, um alle Übergänge einigermaßen zu glätten.
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1986 Royal Enfield Custom
12. November 2010
Jens Wilde
Der Original-Rahmen wurde in Indien “zusammengebraten”. Die Schweißnähte wurden nicht geglättet und da wo man nicht direkt hinsehen kann, wurde richtig “gebruzelt”. Als erstes steht also ein “cleanen” des Rahmens an. Ich habe dazu nach und nach – in den letzten Tagen – die nicht mehr benötigten Halterungen abgeflext, Löcher verschweißt und alles plan geschliffen.
Da ich die originalen Verkleidungsteile (Tank, Gepäckträger, Kotflügel und Ablageboxen) entfernen will, müssen nun neue Halterung für Batterie, Elektrik, etc. angepaßt und angeschweißt werden. Dazu ist jeweils das Zusammenbauen und wieder zerlegen diverser Teile notwendig. Alles sehr zeitintensiv, aber “so ungefähr passend” ist einfach nicht meine Welt.
Auf den Fotos zu sehen ist die Anpassung des Harley-Tanks auf den Rahmen. Damit alles paßt, müssen neue Halterungen gefertigt werden. Genauso für den neuen Sattel. Dafür arbeite ich mit Pappschablonen. Je mehr ich mich mit dem Rahmen beschäftige, desto mehr “überflüssige” Halterungen finde ich. ;-)
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1986 Royal Enfield Custom
10. November 2010
Jens Wilde
Die Saison ist vorbei, also kann man sich wieder auf das wesentliche konzentrieren, frei nach Werner: “Schrauben drehn, Muttern drehn, mit ölverschmierten Flossen in der Werkstatt stehn”. Also hab ich das getan, was ich mich bisher nicht getraut habe: Die Enni wird komplett zerlegt, um den Rahmen zu “bearbeiten” und neu zu lackieren.
Bei der Gelegenheit kam mein Motorkran zu Einsatz und kurzerhand wurde der Motor auf die Werkbank verfrachtet. Probleme am Motor: Zündverteiler tauschen, Motortiming überprüfen, Ventiltrieb überholen, Motor abdichten und Kickstarter reparieren. Bis zum Zündverteiler bin ich gekommen. Alles weitere dann in der – hoffentlich – nächsten Zeit.
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1968 Chevy Corvair Cabrio
10. November 2010
Jens Wilde
Es hat wieder mal gut ein dreiviertel Jahr gedauert, bis der nächste Schritt beim Corvair Cabrio ansteht: Die Lackierung. Grund waren die umfangreichen Schweißarbeiten und die Arbeitsbelastung des Schraubers meines vertrauens. Wer ein paar Beiträge zurückblättert kann sehen wie “knusprig” der Scheibenrahmen und die A-Säulen waren. Alles wurde instandgesetzt und “hält” jetzt. Anbei ein paar Bilder von den Lackiervorbereitungen. Die Farbwahl hat sich in den letzten 3 Jahren mehrfach geändert. Aktueller Plan ist: Polarweiß und Schwarz. Laßt Euch überraschen.
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