VERKAUFT: 1973 Plymouth Barracuda
11. Dezember 2007 - 19:18 Uhr Jens Wilde
Auf der Suche nach guten Autos in Californien, hatte ich mich auch bei Klaus mal umgeschaut und den “lime-green” farbenen 1973er Plymouth Barracuda näher angeschaut. Hier seine Beschreibung von dem Wagen. Zu dem Preis von 11.500 Euro kommt die Entladung in Rotterdam, Verzollung, Zoll, Steuern und der Transport vor die Haustür, alles zusammen etwa 2000 Euro. Wieviel das TÜV-fertigmachen kostet, kann ich nicht kalkulieren, da ich ihn nicht auf der Hebebühne angeschaut habe.
Und nun was ich gesehen habe:
Die Lackierung ist ein echter Hingucker und die “Billboards” mit der 440er Aufschrift zwar auffällig und passend zum Wagen, aber leider nicht der Wahrheit unter der Motorhaube entsprechend. Die Qualität ist befriedigend, aber nicht der Hit, eben eine typische Ami-Lackierung. Das originale Vinyl-Dach ist mal neu bezogen worden, aber mit zuviel Füllung versehen worden und sollte, obwohl es in Ordnung ist, besser nochmal gemacht werden. Die Innenausstattung (Sitze) sind OK, aber alle Plastikteile und das Dashboard sollten getauscht werden. Eine Krankheit bei diesen Autos. Der Wagen ist wohl 90% fertig, aber die letzten 10% machen einen Großteil der noch fehlenden Detailarbeit aus. Der Motor läuft eigentlich sehr gut, hat aber manchmal Startprobleme bei kaltem Motor. Die Automatik schaltet zwar, aber auch ein wenig hackelig, was nahe liegt, dass sowohl Motor als auch Getriebe irgendwann mal überholt werden müssen. Das sind aber Vermutungen, näher getestet habe ich das nicht. Nach den starken Regenfällen stand Wasser im Kofferraum, was naheliegt, dass entweder an der Kofferraum- oder der Heckscheibendichtung liegt (auch eine Krankheit dieser Fahrzeuge).
Fazit: Ein guter und günstiger Start in die Mopar-Welt, mit einem schwer zu findenden “numbers-matching” Auto, dass mit ein wenig Liebe zum Detail und je nach Gusto mit Neuteilen versehen, eine schöne Wertanlage darstellt.
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