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Resto-Berichte
1968 Chevy Corvair Cabrio
14. Januar 2010
Jens Wilde
Es hat “ein wenig” gedauert, aber nun gehen die Restaurationsarbeiten am Cabrio voran. Nach dem Sandstrahlen der “befallenen” Flächen, blieb nicht mehr viel Substanz übrig. Und natürlich gibt es für diese Ecken keine Reparaturbleche. Also ran ans fröhliche Flickwerk. Die A-Säulen und der Scheibenrahmen mußten komplett rekonstruiert werden. Eine komplette Gasflasche und 1,5 Rollen Draht sind dafür draufgegangen. Hier ein paar Bilder.
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1960 Chevy Apache Pickup
30. Juli 2009
Jens Wilde
Das war schon eine echt ärgerliche Geschichte. Da denkt man, dass die Wasserpumpe bei Frankie den Geist aufgegeben hat, besorgt eine neue (die dann nicht mal passt!), baut den halben Motorraum auseinander und bei Öffnen der Wasserpumpe stellt man fest: Die ist noch OK. :-(
Das nur zwei Schrauben hätten gelöst werden müssen, um den Thermostat zu tauschen, hat mich fast zur Weißglut gebracht, denn der bisherige Temperaturwächter ist nichtmal ein Jahr alt und hat keine 1000km auf dem Buckel. Wie man das testet? Mit einem Wasserkocher und einem Thermometer. Bild 1 zeigt den neuen, Bild 2 den kaputten alten Thermostat:
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1986 Royal Enfield Custom
7. Juli 2009
Jens Wilde
Im Februar war ich ja noch guter Hoffnung, aber der Motor der Enfield war einfach nicht zum laufen zu bringen. Im Verdacht stand der Zündverteiler. Da es die Zündungsteile in Deutschland nicht zu kaufen gibt, hab ich bei meiner Recherche einen regulären Teile-Shop in Indien gefunden, der die wichtigsten Ersatzteile im Angebot hat, günstig ist und schnell liefert. Wer was braucht: Enfield County. Bezahlung erfolgt per Paypal. Hab für die Teile aus dem Foto zusammen 80 Pfund, plus 20 für den Transport bezahlt. Lieferzeit: 14 Tage.
Der nächste Startversuch ist also möglich. Davor liegt aber eine Teil-Zerlegung des Motors, um den Zündverteiler einbauen zu können. Mal sehen.
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1960 Chevy Apache Pickup
8. Mai 2009
Jens Wilde
Kaum zu glauben, aber heute war es endlich soweit: Die ersehnte TÜV-Prüfung stand nach 3 Jahren Bauzeit an und … “Frankie” hat bestanden. Eine kleine Nachprüfung war noch notwenig, weil die Handbremse falsch eingestellt war, aber ansonsten war alles bestens. Eine H-Zulassung gibt es vorerst nicht, da die Reifen “nich originol” sind, aber die LKW-Zulassung ist auch OK, da keine Umweltzone weit und breit ist. Hier noch ein paar Bilder:
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1986 Royal Enfield Custom
16. Februar 2009
Jens Wilde
Am Wochenende war es endlich soweit: Die 86er Royal Enfield wurde zum aktiven Schrauber-Objekt. Viele Teile hatte ich besorgt und schon lange wieder vergessen, als die Bestandsaufnahme anstand. So z.B. die Ersatzteile aus Indien. Die bei der, vor Ewigkeiten durchgeführten, Demontage angebrachten Markierungen am Kabelbaum waren nicht mehr lesbar, da mit Bleistift vorgenommen (ich Trottel). Nach gut 2 Stunden Suche mit Schaltplan und Durchgangsprüfer war das Problem behoben, während sich Hendrik mit dem Motor verlustierte. Wie stellte man da noch den Zündzeitpunkt ein? Hast Du dies Werkzeug? Hast Du das Werkzeug? Nein. Hab ich nicht. ;-)
Egal, nächste Woche geht´s weiter und dann soll die Kiste nach Jahren das erste Mal wieder laufen. Mal sehen, ob sich das Teilepuzzle dann zusammenfügt.
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1968 Chevy Corvair Cabrio
9. Februar 2009
Jens Wilde
Zugegeben, es hat sich, eigentlich im letzten halben Jahr, kaum etwas in meiner Werkstatt getan, was zum einen an der Geburt meiner Tochter und zum anderen an akuter “US-Altmetall-Unluste” lag. Die Projekte stapeln sich und die Zeit ist knapp geworden. Um so erfreulicher ist, dass es nun einen wöchentlichen Schrauber-Termin bei mir gibt, um mit einem Kollegen an seinen und meinen Projekten zu schrauben. :-)
Die ersten Zeichen, dass es nun wirklich wieder vorangeht, sind am Corvair zu verzeichnen, der seit 2,5 Jahren in der Ecke stand und nach der Demontage aller Innenraumteile auf seine Fertigstellung wartete. Da die A-Säulen und der Scheibenrahmen jedoch “knusprig” sind (Konstruktionsfehler ab Werk), mußte erstmal ein Stabilisierungsrahmen eingeschweißt werden, was nun endlich gelang. Die Ä-Säulen aller Corvairs sind, durch einfallendes Laub und daraus entstehender Staufeuchtigkeit, stark gefährdet und meist auch kariös.
Zum Konstruktionsfehler des Scheibenrahmens: Die Holräume wurden nicht mit Konservierungsmittel, sondern Schaum befüllt. Dieser zersetzt sich im Laufe der Jahre und die ungeschützten Innenseiten rosten sich nach außen durch. Hinzu kam bei diesem Auto eine defekte Scheibendichtung. Es sieht, zugegeben, ziemlich schlimm aus, ist aber die einzige Stelle am Auto, die geschweißt werden muss und alle anderen Exemplare haben ähnliche Probleme. Also müssen wir da jetzt durch.
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Aktuelle News, Resto-Berichte
16. November 2008
Jens Wilde
Mein heimliches Wunschauto ist nach wie vor ein gechopter 1949-1953er Chevy Fleetline, auch Aerodeck oder Fastback genannt. Da der TÜV allerdings so ein Auto wohl kaum auf deutschen Straßen laufen lassen wird, bleibt nur der sehnsüchtige Blick über den Teich.
Vor einiger Zeit bin ich über eine Artikelserie im H.A.M.B., dem Forum des Jalopyjournal, gestolpert. Ein gewisser Bass, aus Dallas, Texas, baute an einem 1949 Chevrolet Fleetline, mit einigen interessanten neuen und auch klassischen Ideen. In den Beiträgen im HAMB sind die Detailarbeiten wunderbar dokumentiert. Daher hier in der Bildergalerie nur ein kleiner Vorgeschmack: Anschauen und staunen. (weiterlesen…)
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Aktuelle News, Resto-Berichte
15. November 2008
Jens Wilde
Im folgenden Beispiel, wird die Umrüstung eines Ford Mustangs V8 der ersten Generation auf kontaktlose Zündung beschrieben. Das System stammt von der Firma Pertronix. Ich habe die Anleitung aus dem englischen übersetzt und mit eigenen Anmerkungen versehen, da ich die Umrüstung bereits mehrfach selbst gemacht habe. Die untenstehende Bildergalerie zeigt die Arbeitsschritte am lebenden Objekt.
Schritt 1: Als erstes wird die Verteilerkappe und der Rotor (Finger) entfernt. Das Umrüstkit ist dazu gedacht, optisch den originalen Aufbau beizubehalten. Nun sollten die alten Kontakte und der Kondensator entfernt werden, wobei das Masse-Kabel mit dem Kabelschuh an ein seinem Ort verbleiben sollte. (Bild 1)
Schritt 2: Die neue Mess-Einheit wird mit den mitgelieferten Halteplatten und der gleichen Schraube fixiert, die vorher die Kontakte gehalten haben. Einfach vorerst lose festschrauben. (Bild 2+3) (weiterlesen…)
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