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Resto-Berichte
1958 Volvo PV 544
19. Mai 2012
Jens Wilde
2 Jahre hat es gedauert, bis die Vorderachse wieder im Wagen sitzt und er auf “eigenen Füssen” steht. Es fehlten zur Endmontage noch diverse Sicherungsscheiben, die ich im Laufe der Woche besorgt hatte. Nun konnte alles zusammengeschraubt werden. Räder dran. Lenkgetriebe eingebaut. Lenkgestänge montiert. Und erstmal kräftig die Werkstatt aufräumen. Nächster Schritt wäre eigentlich die Lackierung des Daches (wegen der Scheibenrahmen vorne und hinten). Die große Frage ist: Wann hat der Lackierer Zeit!?
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1958 Volvo PV 544
18. Mai 2012
Jens Wilde
Nachdem der Motorraum mit “Rallye-Lack glänzend” im Sichtbereich und schwarzer Rostschutzfarbe an den Trägern und von unten behandelt wurde, konnte der Motorträger wieder eingesetzt und die ersten Aufhängungsteile montiert werden. Als Farbe nutze ich da zusätzlich Silber für die beweglichen Teile, damit es nicht so langweilig aussieht. ;-)
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1958 Volvo PV 544
18. Mai 2012
Jens Wilde
Unterbodenschutz ist für “normale” Autos ja eine feine Sache. Aber bei Oldtimern, die sowieso nur bei schönem Wetter gefahren werden, ist dies unschön, da man nicht sieht wenn´s darunter rostet. Also runter mit dem Zeug. Geht am besten mit einem Heißluftfön und einem Schaber den man “ziehen” kann. Ein Spachtel ist ungeeignet. Danach dann Behandlung mit Rostumwandler und Rostschutzfarbe. Wo es nötig ist.
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1958 Volvo PV 544
17. Mai 2012
Jens Wilde
Die Spritzschutzwand (Firewall) war ziemlich “zerlöchert”. Im Laufe der letzten Jahrzehte wurde diverse Dinge im Motorraum befestigt, die da eigentlich gar nicht gebraucht werden. Also habe ich die unnötigen Löcher verschweißt, alles andere geglättet, Rost behandelt, komplett blank geschliffen, mit Rostumwandler behandelt, grundiert, Spritzspachtel, glattschleifen. Eben das volle Programm. Am Ende ist ein sehr schöner Bereich entstanden, der fast so aussieht wie ab Werk. Ich bin jedenfalls zufrieden. Als nächstes geht es dann an die Lackierung und den Einbau der Vorderachse.
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1958 Volvo PV 544
17. Mai 2012
Jens Wilde
Der vordere Querträger, auf dem die Frontmaske, Kühler, etc. aufsitzen, war weggerostet. Da es ein Reparatur-Teil gab, hab ich gedacht: Machste mal eben. Aber auch hier hieß es: Warten. Darauf, dass ich endlich soviel Übung im Scheißen habe, dass es nachher auch ordentlich wird. Ich glaube mir ist das gelungen. Dazu war es nötig zusätzliche Haltebleche einzuschweißen, da vom Original nicht mehr viel übrig geblieben ist.
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1958 Volvo PV 544
17. Mai 2012
Jens Wilde
Es sah ziemlich katastrophal aus. Und es hat fast zwei Jahre gedauert, bis ich mich an diese Aktion herantraute. Habe den Scheibenrahmen aber selbst wieder zurecht geschweißt. Dank eines Blechteils aus der Motorhauben-Struktur eines 1965er Mustang.
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1958 Volvo PV 544
22. Mai 2011
Jens Wilde
Bei der letzten Lackierung hat der Vorbesitzer leider alle Scheibendichtungen überlackiert. Problem: Ein Wechsel ist damit ohne Lackschäden nicht mehr möglich. Da durch den Rost am Windschutzscheibenrahmen vorne sowieso eine Teillackierung des Daches notwendig ist, nutze ich die Chance die Heckscheibe auch zu “sanieren”.
Dazu hab ich erst die Dichtungslippe von innen abgeschnitten und wollte dann die Scheibe rausdrücken. So wie vorne. Pustekuchen. Da bewegte sich gar nichts. Anschließend habe ich von außen die überlackierte Dichtung eingeschnitten, damit die Farbe nicht “rausbricht”. Auch danach tat sich gar nichts. Letztendlich habe ich in einer Ecke die Dichtung Schritt für Schritt rausgeschnitten, um mit einem Spachtel durchzustoßen und dann die Scheibe nach und nach “rauszuschneiden”, ohne die Chromleiste der Dichtung zu beschädigen.
Übrig blieben völlig verhärtete Dichtungsreste, sowie metallharte Klebereste. Außerdem natürlich eine Farbkante die komplett bearbeitet und nachlackiert werden muss. Es wird wohl ein paar Stunden Arbeit kosten den Scheibenrahmen zu reinigen. Positiv: Kein Rost.
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1958 Volvo PV 544
22. Mai 2011
Jens Wilde
Über Monate war keine Zeit am Buckelvolvo weiter zu arbeiten. Vor ein paar Wochen hab ich dann schonmal Querträger und Stehbleche zum Sandstrahlen gebracht und letzte Woche abgeholt. Die fangen schon wieder an zu rosten.
Nun fand sich endlich Zeit weitere Teile vorzubereiten: Querlenker der Vorderachse komplett zerlegen, Teile des Heizungssystems, sowie Krümmer und Luftfilter. Außerdem hat mein Schrauber es geschaft dass Reparaturblech in die Frontmaske einzuschweißen, sodass es jetzt bei der Lackierung der Teile weitergehen kann. Ich mußte nur noch Embleme, Hupen und das “Rollo” demontieren. Bei der Zerlegung des Heizungssystems habe ich Leckagen am Wärmetauscher entdeckt. Nach 53 Jahren ist der jetzt auch überholungsbedürftig.
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1968 Chevy Corvair Cabrio
8. Dezember 2010
Jens Wilde
Endlich geht es auch beim Cabrio weiter. Mich erreichten ein paar Schnappschüsse aus der Lackierbox des Schraubers meines Vertrauens. Der Farbton steht nun auch fest: Polar-Weiß mit einem Glanz-Schwarz für das Heckblech und Seidenmatt-Schwarz für ausgewählte Flächen im Innenraum. Bei den Außentemperaturen vermute ich mal, dass es mit der Lackierung noch ein wenig dauern wird. Aber wer weiß, vielleicht bekomme ich ja noch ein Weihnachtsgeschenk!?
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1986 Royal Enfield Custom
18. November 2010
Jens Wilde
Wenn ich mir die Ennie so anschaue, komme ich immer wieder in Versuchung es mal mit Farbe auszuprobieren und nicht alles Schwarz und Chrom zu machen. Habe dazu mal den “Testtank” in Beige und Knallrot lackiert. Das Ergebnis muss ich erstmal auf mich wirken lassen. Was meint Ihr? Update: Das Beige ist echt krass. Aber auch die Kotflügel so zu lackieren? Ich glaube eher nicht. Paßt nicht auf einen “cleanen” Bobber.
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