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1960 Chevy Apache Pickup
1960 Chevy Apache Pickup
4. August 2006
Jens Wilde
Nachdem das Strahlen ja schon lange abgeschlossen war, mußten wir auf Teile aus den Staaten für die Motorhalterung warten. Nun konnte der Rahmen lackiert werden. Hoffentlich geht es jetzt zügig voran, denn die Saison ist nicht mehr lang!
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1960 Chevy Apache Pickup
24. Juni 2006
Jens Wilde
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1960 Chevy Apache Pickup
15. Mai 2006
Jens Wilde
Der Rahmen wurde heute zum sandstrahlen gebracht. Mal abgesehen davon, dass der Wagen bereits rundherum Scheibenbremsen hat und eine Servo-Bremse spendiert bekommen hat, ist bei der Überprüfung der Motornummer etwas intressantes herausgekommen. Es handelt sich beim Motor nicht um einen 69er Corvette-Motor (wie vom Verkäufer mitgeteilt), sondern um ein anderes Aggregat:
Blocknummer: 3858174 = 1962-1967 (Corvette nur 1966), 327cui, 300 or 350HP
Kopfnummer: 3782461 = 1966, 327cui, intake 1.94, exhaust 1.5
Engine-Code: F1236HCR = Am 23.01.1966 in Flint, MI gebauter 327cui-V8, 275 SAE-PS, 4-fach Rochester-Vergaser in Kombination mit einem Powerglide-Getriebe aus einem 1966er Impala. Also nicht aus einer Corvette.
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1960 Chevy Apache Pickup
12. Mai 2006
Jens Wilde
Nachdem andere Projekte vorrang hatten, wird jetzt intensiv am Auto gearbeitet. Bei der Zerlegung wurden dann mal wieder ein paar ami-typische Verhaltensweisen beim Umbau eines Autos sichtbar: Schnell, Schnell. Die Motorlager waren nicht aus Gummi, sondern der Motor wurde “hart” an den Rahmen geschraubt. Außerdem wurde wieder mal eine wichtige Quertraverse aus dem Rahmen geschnitten, damit das neue Getriebe drunterpaßt. Eine Sache die bisher bei jedem(!) auf V8 umgebauten Pickup zu beobachten war. Die verbaute Camaro-Hinterachse wurde nur “angebraten” (E-geschweißt), dazu noch schief. Die hatten nicht berücksichtigt, dass bei Belastung der Achse die Halterungen anders sitzen im unbelasteten Zustand. Dadurch kan es zu Differenzen von ca. 5cm! Der Rahmen ist jetzt “gecleant” und geht wohl die nächste Woche zum Sandstrahlen.
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1960 Chevy Apache Pickup
10. Februar 2006
Jens Wilde
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1960 Chevy Apache Pickup
6. Februar 2006
Jens Wilde
… wie nicht anders zu erwarten mit Hindernissen. Bei der Zerlegung des Fahrzeuges kommt ein konstruktionsbedingter Mangel zum Vorschein, der (wie ich mittlerweile herausfinden konnte) bei allen Fahrzeugen, egal woher sie kommen zum tragen kommt: Die A-Säulen und der vordere Dachansatz rosten weg!
Warum? Der Pickup hat einen eingezogenen Blech-Himmel. Wenn sich durch die Temperaturunterschiede von innen zu außen Kondenswasser bildet, kann dies nur durch die A-Säule nach unten laufen, sammelt sich jedoch in dem Knick. Außerdem natürlich überall am Dach, wo der Himmel an der Karosse festgeschweißt ist und frißt sich durch. Ich habe in Holland einen Teileträger gefunden (62er Fleetside – Fotos 1&2 in der 2. Reihe), bei dem die Kabine nicht ganz so stark angegriffen ist, außerdem habe ich noch die Türen und die original Lenksäule besorgt. Dort standen aber noch 4 weitere Fahrzeuge, die alle an den gleichen Stellen rosteten. Auch diese kamen aus Californien!
Aber bei dieser Kabine kam noch ein weiterer Knaller zum Vorschein. Bei der Demontage wurde festgestellt, dass im Bereich der Schweller nicht einfach nur geschweißt wurde, sondern die Schweller wurden einfach mit Beton!!! verfüllt und danach mit Spachtelmasse von einem echten Künstler neugeformt! Dieses Problem ist durch die neue Kabine natürlich auch erledigt. Aber das ist absolut typisch für eine amerikanische Restauration: Man nimmt das, was im Hause zu finden ist, um Löcher zu stopfen, seien es Getränkedosen, Plastiktüten, Hasendraht, oder eben Beton. Hab ich alles schon gesehen. Da sind die Ami´s völlig schmerzfrei. ;)
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1960 Chevy Apache Pickup
11. September 2005
Jens Wilde
Ich hatte für diesen Pickup im Kundenauftrag die Importabwicklung aus den USA durchgeführt. Letztendlich gefiel dem Kunden meine Art der Abwicklung nicht und einige Mängel habe ich bei einer Besichtigung vor Ort in Californien (siehe Bilder) einfach nicht gesehen, da der Pickup tiefergelegt ist und keine Hebebühne zur Verfügung stand. Ich bin nunmal leider kein KfZ-Mechaniker, sondern nur US-Car-Liebhaber.
Um die Situation zu klären, habe ich dem Kunden den Wagen abgekauft. Wie man sieht, habe ich ihn direkt weitervermitteln können, denn das Preis- / Leistungsverhältnis des Wagens ist in Ordnung. Ein Schnäppchen war es allerdings nicht.
Trotzdem tut mir die Sache sehr leid und ich habe meine Konsequenzen daraus gezogen. Ich helfe gerne bei der Kauf- und Transportabwicklung, aber eine persönliche Besichtigung und Probefahrt durch mich, im Rahmen einer Amerika-Reise, werde ich nicht mehr anbieten.
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