Für fast jedes alte amerikanische Auto gibt es sogenannte “Shop-Manuals” zu kaufen, in denen auch Schaltpläne für das jeweilige Fahrzeug enthalten sind, aber auch allerei Installationsanleitungen, Einstellungsdaten, etc. Zu bekommen sind diese online auf CD (z.B. bei gearheadcafe.com), oder ganz regulär bei US-Teilehändlern in der Bücher-Sektion des jeweiligen Teile-Kataloges (z.B. nationalpartsdepot.com).
Wer aber “nur mal eben” nachschauen will, wo das Kabel “hingehört”, der muss im Netz auf die Suche gehen. Hier im Beispiel für einen Ford Pickup: Leider führt die naheliegende Phrase “1955 Ford F-100 wiring diagram” nicht zum gewünschten Ergebnis. Dazu muss man wissen, dass amerikanische Hersteller früher die Kabelbäume nicht nur für ganze Serien von Autos verwendet haben und das auch noch über mehrere Jahre, sondern sogar für alle Fahrzeugserien einer Bauart. So führt die Suche nach “1955 Ford Truck wiring diagram” schon zu erheblich mehr relevanten Treffern. (weiterlesen…)
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Schon im letzten Jahr habe ich dies schön restaurierte Auto aus Schweden bekommen. Ich habe damals ausprobiert, einen professionellen Vermittler den Wagen verkaufen lassen. Der hat aber auch nichts anderes getan, als ihn auf Ebay zu setzen und eine blumige Beschreibung zum Fahrzeug zu verfassen. Es kam, wie es kommen mußte: Der Käufer kam, fand das die Beschreibung ungenau war und fuhr 600km unverrichteter Dinge wieder nach Hause. Nun muss ich nächste Woche, nach ziemlich genau einem Jahr, vor Gericht aussagen, da der Vermittler vom Käufer die “Spaßbietergebühr” haben will. Ich habe außer dem ganzen Ärger nichts davon gehabt.
Da die Sache nun endlich geklärt wird, biete ich den Wagen jetzt selbst wieder zum Verkauf an. Die Fotos sind demzufolge etwa ein Jahr alt, er hat in der Zwischenzeit aber warm und trocken gestanden. Die H-Zulassung hat er am 30.04.07 bekommen, wurde dann zugelassen und kurze Zeit später wieder abgemeldet. Es mußten damals nur einige Kleinigkeiten für den TÜV erledigt werden (Spurstangenköpfe, Reifen hinten, Warnblinklicht). Die Innenausstattung ist noch original und gebraucht und könnte eine Überholung vertragen, auch wenn das auf den Fotos nicht so ersichtlich ist. Technik, Blecharbeiten und Lackierung sind damals gut gemacht worden. Der Chrom ist auch schön.
Dabei sind auch ein paar Fotos vom Unterboden, der sehr dick mit Unterbodenschutz versehen wurde. Die Zustandsnote ist wohl mit 2- bis 3+ zu definieren, bedingt durch die Innenausstattung. Einsteigen. Losfahren. Spaß haben. Der Käufer bekommt ein ehrliches Auto zu einem fairen Preis. Bei Interesse bitte kurz melden.
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Das Internet macht vieles möglich, so ist es mittlerweile auch kein Problem mehr über Ebay einen Deutschen in Indien zu finden, der zum nächsten Teile-Laden geht und für ein exotisches Motorrad “mal eben” Teile besorgt und diese nach Deutschland schickt. Bezahlung problemlos. Also wartete ich 2 Wochen auf eine Lieferung von Kleinigkeiten für meine 1986er Royal Enfield, die in einer Ecke der Werkstatt verstaubt, da so elementare Dinge wie Stößelstangen fehlten. Doch was dann kam war einfach nur kultig: In einem Leinensack, zugenäht und mit Teer-Siegeln versehen und vielen Stempeln drauf, sowie Begleitpapieren in Indisch. Kurios.
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Ein paar Dinge waren ja noch zu tun: Kotflügel und Trittbretter dran, Rückleuchten montieren (“Agroluna” aus dem Hella-Katalog!), den Kabelbaum verpacken und befestigen, Licht/Vergaser einstellen, sauber machen und hoffen, dass bei den Probefahrten alles gut geht. Natürlich sind noch einige Kleinigkeiten zu machen, aber er ist verkehrssicher, vorzeigbar und geht wie die Sau!!! Morgen geht es dann zur Street Mag Show nach Hamburg, auf dem Heiligengeistfeld, wo bereits heute einiges los sein sollte.
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Kaum zu glauben, aber nach harter Arbeit der letzten Wochenenden und diversen Früh- und Spätschichten, haben wir die Elektrik zumindest provisorisch fertigstellen können. Ganz zu schweigen von einigen technischen Problemen mit dem Ölfilter, Servopumpe und Lichtmaschine. Nachdem das Licht vorne schon funktionierte, hab ich hinten ein Lichtleiste installiert, sowie ein elektronisches Blinkrelais, da die Lichtleiste mit LED´s bestückt ist und damit das “normale”, lastabhängige Blinkrelais nicht funktioniert (gibts für knapp über 10 Euro im Motorrad-Laden). So war es dann bereits vorletztes Wochenende möglich eine erste Probefahrt zu machen, noch ohne Kotflügel. Hier ein paar Bilder …
… und dann noch 3 Videos, damit ihr auch glaubt, dass er fährt … (weiterlesen…)
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Am Wochenende waren wir mal wieder fleißig und haben die lichttechnischen Anlagen vorne angebracht. Funktionierte soweit prima. Damit konnten wir auch endlich die vordere Stoßstange anbringen, nachdem einige “Anpassungen” an den Aufnahmen und Querverstrebungen erledigt waren, denn das riesige Chromteil wurde umgedreht und hat nun die Anmutung eines “Schneeschiebers”. Habe ich schon erwähnt, dass der Wagen gegenüber der Originalhöhe etwa 15(!)cm tiefer gelegt wurde?
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Die Haube ist verdammt schwer und sieht einfach nur klasse aus. Die Halter der hinteren Stoßstange waren ein Drama, was letztendlich doch gelöst werden konnte und der “Maurermaterial-Kasten” kann komplett abgebaut werden. Der große Deckel ist mit Klappschanieren befestigt, deren Sicherungsstifte entfernt werden können und die senkrechte Platte über ein U-Profil und Sicherungsriegel gesichert. Die Klappe läßt sich über Schlösser sichern und für Licht sorgt eine Akku-Leuchte. Wenn es mal regnen sollte, ist von oben alles dicht und in der Box ein Rost, damit die Sachen trocken bleiben.
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So eine Ladefläche vom Lackierer nach Hause zu kriegen, ist gar nicht so einfach. Wir mußten einen LKW mieten, um dass sperrige Teil in die Werkstatt zu bringen. Anschließend stand die Montage der Ladefläche an. Die originalen Mahagoni-Bretter wurden “eingelagert” und statt dessen zwei praktische, wasserdichte Arbeitsplatten verwendet. Es wird noch eine abschließbare “Kiste” geben (da es ja keinen Kofferraum gibt), die aus dem gleichen Material gefertig wird und “rückbaubar” ist. Mehr dazu später.
Bevor die Ladefläche nun endlich drauf konnte, mußte erstmal der Auspuff fertig gemacht werden. Die verbauten Rennbirnen wurden kurzerhand rausgeschnitten und durch ordentliche “Pötte” ersetzt. Einen kleiner Soundcheck ist weiter unten zu finden. Dann war es soweit und die Ladefläche konnte drauf. Schrauben dran. Fertig. Ging ganz einfach. **LACH**
Und damit es nicht so langweilig wird, schonmal zwei Bilder von der zukünftigen Motorhaube. Die originalen Blinker-Einsätze wurden entfernt, Lüftungsgitter montiert und alles farblich abgestimmt. Mein Vater ist mittlerweile ein talentierter “Einfärber” geworden.
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Der Lichtschalter des Apache wollte nicht mehr so richtig. Da hab ich mich mal getraut ihn zu zerlegen, bevor man sich wieder einfach etwas neues kauft. Und siehe da: Es war ganz einfach. Die Technik ist wirklich simpel. Hier eine kleine “Bastel-Anleitung” in Bildern.
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Lange hab ich dran gebastelt und nun ist das Kabelgewirr das erste Mal richtig sortiert. Der Motorraum sieht schon ganz ordentlich aus, dass Cockpit braucht noch Liebe und Zuwendung. Aber erst wenn die Ladefläche drauf ist, läßt sich die Lampen-Verkabelung endgültig fertig machen. Das neue Lenkrad “sitzt” bereits Probe und in Motorraum ist der neue Scheiben-Wisch-Wasser-Behälter bereits montiert.
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