Am Wochenende waren wir mal wieder fleißig und haben die lichttechnischen Anlagen vorne angebracht. Funktionierte soweit prima. Damit konnten wir auch endlich die vordere Stoßstange anbringen, nachdem einige “Anpassungen” an den Aufnahmen und Querverstrebungen erledigt waren, denn das riesige Chromteil wurde umgedreht und hat nun die Anmutung eines “Schneeschiebers”. Habe ich schon erwähnt, dass der Wagen gegenüber der Originalhöhe etwa 15(!)cm tiefer gelegt wurde?
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Die Haube ist verdammt schwer und sieht einfach nur klasse aus. Die Halter der hinteren Stoßstange waren ein Drama, was letztendlich doch gelöst werden konnte und der “Maurermaterial-Kasten” kann komplett abgebaut werden. Der große Deckel ist mit Klappschanieren befestigt, deren Sicherungsstifte entfernt werden können und die senkrechte Platte über ein U-Profil und Sicherungsriegel gesichert. Die Klappe läßt sich über Schlösser sichern und für Licht sorgt eine Akku-Leuchte. Wenn es mal regnen sollte, ist von oben alles dicht und in der Box ein Rost, damit die Sachen trocken bleiben.
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So eine Ladefläche vom Lackierer nach Hause zu kriegen, ist gar nicht so einfach. Wir mußten einen LKW mieten, um dass sperrige Teil in die Werkstatt zu bringen. Anschließend stand die Montage der Ladefläche an. Die originalen Mahagoni-Bretter wurden “eingelagert” und statt dessen zwei praktische, wasserdichte Arbeitsplatten verwendet. Es wird noch eine abschließbare “Kiste” geben (da es ja keinen Kofferraum gibt), die aus dem gleichen Material gefertig wird und “rückbaubar” ist. Mehr dazu später.
Bevor die Ladefläche nun endlich drauf konnte, mußte erstmal der Auspuff fertig gemacht werden. Die verbauten Rennbirnen wurden kurzerhand rausgeschnitten und durch ordentliche “Pötte” ersetzt. Einen kleiner Soundcheck ist weiter unten zu finden. Dann war es soweit und die Ladefläche konnte drauf. Schrauben dran. Fertig. Ging ganz einfach. **LACH**
Und damit es nicht so langweilig wird, schonmal zwei Bilder von der zukünftigen Motorhaube. Die originalen Blinker-Einsätze wurden entfernt, Lüftungsgitter montiert und alles farblich abgestimmt. Mein Vater ist mittlerweile ein talentierter “Einfärber” geworden.
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Der Lichtschalter des Apache wollte nicht mehr so richtig. Da hab ich mich mal getraut ihn zu zerlegen, bevor man sich wieder einfach etwas neues kauft. Und siehe da: Es war ganz einfach. Die Technik ist wirklich simpel. Hier eine kleine “Bastel-Anleitung” in Bildern.
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Lange hab ich dran gebastelt und nun ist das Kabelgewirr das erste Mal richtig sortiert. Der Motorraum sieht schon ganz ordentlich aus, dass Cockpit braucht noch Liebe und Zuwendung. Aber erst wenn die Ladefläche drauf ist, läßt sich die Lampen-Verkabelung endgültig fertig machen. Das neue Lenkrad “sitzt” bereits Probe und in Motorraum ist der neue Scheiben-Wisch-Wasser-Behälter bereits montiert.
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Der Zustand der Karosserie und des Lacks ist wirklich gut. Lediglich die Innenausstattung ist hin, bedingt durch die Hitze und Gebrauch. Technisch sind nur Verschleissteile zu tauschen, incl. Stossdaempfer, Lenkungsteile, Gummibuchsen, etc. Er braucht neue Reifen, eine neue Frontscheibe (Risse und Streifen durch kaputte Scheibenwischer) und hat die El Camino-Krankheit im 1. Stadium: Die Heckscheibe ist undicht. Daher auch das Wasser unter dem Beifahrersitz. Aber noch keine Durchrostungen, wie sich nach dem entfernen des Teppichs herausstellte. Der Tacho ist wohl schon mindestens einmal rum und steht aktuell auf 4700 Meilen, der Motor braucht demzufolge ein wenig Zuwendung laeuft aber befriedigend. Mal sehen, ob ihm ein kleiner “Tune-Up” (Oelwechsel, Verteilerkappe, Finger, Zuendkerzen, Luftfilter, etc.) schmeckt.
Anschliessend hab ich den Innenraum zerlegt, den Teppich rausgerissen und die Schafsfelle von den Sitzen genommen. Das wird mal ein schoenes Auto fuer meine Besuche in den USA und irgendwann mal hole ich ihn dann rueber. Ich bin sehr zufrieden und freue mich drauf, wie er fertig aussieht, wenn ich das naechste Mal herfliege.
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Ich gebe zu, den 1980er El Camino zu kaufen war ein kleines Risiko, aber die Bilder und Beschreibungen waren nicht geschoent und der Zustand letztendlich besser als erwartet.
Ich werde die nächsten Tage noch eine Bestandsaufnahme machen, aber der Zulassung hier in Californien steht nichts im Wege. Trotzdem habe ich schonmal komplett den Wagen “abgelichtet” und viele Detailbilder geschossen, damit ich später anhand der Fotos noch nachvollziehen kann, welche Ausstattungsteile (speziell die Innenausstattung) gebraucht werden. Falls ich dann gute gebrauchte Teile sehe (z.B. auf Ebay), hab ich eine Entscheidungshilfe, ob sie ersetzt werden sollten oder nicht. Hier nun die Bilder … (weiterlesen …)
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Heute ging es morgens in den Shop, um den El Camino anzuschauen, den ich ueber Ebay gekauft hatte. Eine komplette Fotostrecke stelle ich noch separat online. Dann sind wir zur Zulassungsstelle (DMV) gefahren und haben das Auto zugelassen. Es gab aber erstmal nur eine 3 Monate gueltige Plakette, da der Vorbesitzer den Wagen wohl schon im September verkauft hatte und der Anbieter auf Ebay den Wagen nach 2 erfolglosen Versuchen an mich weiterverkauft hatte, ohne sich in die Papiere einzutragen. Nun muss der Vorbesitzer dazu Stellnung nehmen. Ausserdem fehlt noch ein Abgastest, der innerhalb der 3 Monate beigebracht werden muss. Wie man sieht, sind die Gebuehren fuer die Zulassung hier etwas hoeher als bei uns. (weiterlesen …)
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… vor allem, wenn man sich wochenlang überlegt hat, wie man sie einbaut und es dann tatsächlich so funktioniert. Dann nur noch die Abdeckungen und Schlösser einbauen und fertig sind die Türen. Naja, mal abgesehen von den Gummidichtungen. Das Einsetzen des Keders in die Heckscheibendichtung ist nur mit einem Spezialwerkzeug, viel Spülmittel und 2 Personen mit kräftigen Fingern möglich. Ohne diesen würde die Scheibe einfach wieder rausfallen. Man beachte das “Scratching” im Flügelfenster. Hardcore.
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“Mal eben”? Wohl kaum. Wer schonmal ein altes amerikanisches Auto zerlegt und wieder zusammengebaut hat, weiß was ich meine. Für alle anderen: NICHTS PASST! Es hat schon seinen Grund, dass die Amis in “Zoll” messen. Ein Zoll (engl. Inch) entspricht 2,54cm. Alles unter einem halben Zoll ist da schon super. Sind aber immer noch gut 13mm und damit für den deutschen Automobil-Liebhaber völlig inakzeptabel.
Am Samstag waren die Türen dran. Anbauen ist einfach. Ausrichten fürchterlich. Bis man verstanden hat, in welche Richtung die Schaniere verschoben werden müssen, war der Tag schon vorbei.
Am Sonntag sollte es schneller gehen. Sollte. War aber nichts. Erst die Frontschnauze komplett angeschraubt. Dann kamen die Kotflügel und nichts paßte. Also alle Schrauben wieder ab und nur einige eingedreht. Schon besser. Allerdings paßte weder links noch rechts der Übergang zu den Türen. Warum? Die Kanzel wurde aus zweien zusammengeschweißt (darum ja der Spitzname “Frankie”) und der Wagen hatte einen leichten Unfallschaden vorne rechts. Also mußten auch die vorderen Innenkotflügel nochmal losgeschraubt werden. Nach 8 Stunden an- und abschrauben, Maß nehmen, probieren, fluchen, Löcher vergrößern, einigen Flaschen Bier, gefühlten 100 Schrauben und 2 Packungen Unterlegscheiben war es dann geschafft.
Der Chef ist zufrieden und ich glücklich, dass die Blechteile von der To-Do-Liste zu streichen sind, denn die nächsten Aufgaben warten schon: Tür-Innereien, Fenster, Dichtungen, Scheinwerfer, Verkabelung, etc. Auch wäre es schön, wenn der Lacker die Ladefläche endlich fertig machen würde, damit es “hintenrum” auch losgehen kann.
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