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1986 Royal Enfield Custom

Die Arbeiten am Rahmen beginnen

12. November 2010 - 12:44 Uhr Jens Wilde

Der Original-Rahmen wurde in Indien “zusammengebraten”. Die Schweißnähte wurden nicht geglättet und da wo man nicht direkt hinsehen kann, wurde richtig “gebruzelt”. Als erstes steht also ein “cleanen” des Rahmens an. Ich habe dazu nach und nach – in den letzten Tagen – die nicht mehr benötigten Halterungen abgeflext, Löcher verschweißt und alles plan geschliffen.

Da ich die originalen Verkleidungsteile (Tank, Gepäckträger, Kotflügel und Ablageboxen) entfernen will, müssen nun neue Halterung für Batterie, Elektrik, etc. angepaßt und angeschweißt werden. Dazu ist jeweils das Zusammenbauen und wieder zerlegen diverser Teile notwendig. Alles sehr zeitintensiv, aber “so ungefähr passend” ist einfach nicht meine Welt.

Auf den Fotos zu sehen ist die Anpassung des Harley-Tanks auf den Rahmen. Damit alles paßt, müssen neue Halterungen gefertigt werden. Genauso für den neuen Sattel. Dafür arbeite ich mit Pappschablonen. Je mehr ich mich mit dem Rahmen beschäftige, desto mehr “überflüssige” Halterungen finde ich. ;-)

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1986 Royal Enfield Custom

Jetzt nehm ich mir die Ennie vor: Komplettzerlegung

10. November 2010 - 14:12 Uhr Jens Wilde

Die Saison ist vorbei, also kann man sich wieder auf das wesentliche konzentrieren, frei nach Werner: “Schrauben drehn, Muttern drehn, mit ölverschmierten Flossen in der Werkstatt stehn”. Also hab ich das getan, was ich mich bisher nicht getraut habe: Die Enni wird komplett zerlegt, um den Rahmen zu “bearbeiten” und neu zu lackieren.

Bei der Gelegenheit kam mein Motorkran zu Einsatz und kurzerhand wurde der Motor auf die Werkbank verfrachtet. Probleme am Motor: Zündverteiler tauschen, Motortiming überprüfen, Ventiltrieb überholen, Motor abdichten und Kickstarter reparieren. Bis zum Zündverteiler bin ich gekommen. Alles weitere dann in der – hoffentlich – nächsten Zeit.

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1968 Chevy Corvair Cabrio

Die Lackierung steht bevor

10. November 2010 - 13:59 Uhr Jens Wilde

Es hat wieder mal gut ein dreiviertel Jahr gedauert, bis der nächste Schritt beim Corvair Cabrio ansteht: Die Lackierung. Grund waren die umfangreichen Schweißarbeiten und die Arbeitsbelastung des Schraubers meines vertrauens. Wer ein paar Beiträge zurückblättert kann sehen wie “knusprig” der Scheibenrahmen und die A-Säulen waren. Alles wurde instandgesetzt und “hält” jetzt. Anbei ein paar Bilder von den Lackiervorbereitungen. Die Farbwahl hat sich in den letzten 3 Jahren mehrfach geändert. Aktueller Plan ist: Polarweiß und Schwarz. Laßt Euch überraschen.

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1958 Volvo PV 544

Zerlegung der Sitzmöbel

26. Mai 2010 - 15:22 Uhr Jens Wilde

Die Sitze im Buckel sind noch sehr schön und nicht durchgesessen, allerdings haben die Sitzbezüge im Laufe der Zeit natürlich gelitten und waren sehr “dreckig”. Mein Vater hat die Bezüge der Vordersitze und der Rückbank kurzerhand abgezogen. Zum Vorschein kam eine tolle Substanz.

Die Sitzbezüge hatten Verfärbungen, da die direkt darunter liegende Schicht sich aufgelöst hatte. Es krümmelte jedenfalls eine nicht definierbare Substanz aus den Sitzen. Darunter war Holzwolle und Jute auf den Sprungfedern. Die Sitzbezüge bestehen ja aus grauem Stoff und rotem Kunstleder. Wir haben sie kurzerhand in die Waschmaschine gesteckt und bei 30 Grad gewaschen. Sie sehen nun wieder gut aus und haben ihren muffeligen Gestank verloren. Ein Austausch ist nicht mehr notwendig.

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1958 Volvo PV 544

Nun ist klar wo das Wasser in den Innenraum lief: Der Frontscheibenrahmen ist porös

17. Mai 2010 - 10:45 Uhr Jens Wilde

Ich hatte es ja schon befürchtet. Nun ist es amtlich. Der Scheibenrahmen ist an den “üblichen” Stellen durchgerostet. Nachdem ich die Scheibendichtung von innen mit einem “Sichel-Teppichmesser” zerschnitten hatte, ließ sich die Frontscheibe einfach und vorsichtig herausdrücken.

Die Roststellen sind nicht ganz so schlimm, aber um eine Teillackierung des Bereiches werde ich definitiv nicht herumkommen. Ich bin gespannt ob sich beim Ausbau der Heckscheibe ein ähnliches Bild zeigt.

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1958 Volvo PV 544

Mein erster Motorausbau ist geglückt

17. Mai 2010 - 10:40 Uhr Jens Wilde

Das lange Wochenende hab ich ausgiebig schrauben können. :-) Nachdem das deutsche Reparaturhandbuch auf CD eingetroffen ist, hab ich den Mut gefaßt den Lenkgetriebe- und Motorausbau zum ersten Mal selbst zu machen. Und was soll ich sagen: Es war nicht schwer!

Allerdings war eine ganze Menge an Teilen abzubauen und ich weiß nicht, ob ich es mich getraut hätte, wenn der Wagen nicht schon soweit zerlegt wäre. Das Lenkgetriebe war extrem störisch. Dafür hab ich fast einen kompletten Nachmittag gebraucht. Entgegen der Anleitung kann ich nur empfehlen den Lenkhebel NICHT(!) mit einem Abzieher abzubauen. Ich habe stattdessen alle anderen Lenkverbindungen gelöst. Warum? So sollte sich die Spur nicht groß verstellen und an den Lenkhebel mit einem Abzieher ranzukommen ist ohne Spezialwerkzeug quasi unmöglich.

Der Motor war da wesentlich einfach. Nach gut 2 Stunden Vorarbeit hab ich ihn in knapp 20 Minuten ausgebaut. Das sollte man aber niemals alleine machen! Am besten noch ein drittes Paar Augen hinzuziehen. Denn die Motor-Getriebe-Kombination am schwankenden Motorkram da heil rauszubusieren ist ziemliche “Zirkelarbeit”. Ich frag mich, wie das gehen soll wenn der Rest des Wagens noch zusammengebaut ist.

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1958 Volvo PV 544

Die Zerlegung des Buckels geht weiter

14. Mai 2010 - 17:19 Uhr Jens Wilde

Letztes Wochenende gab es für den Buckel erstmal eine Motorwäsche. Nun kann man im Motorraum auch wieder schrauben, ohne gleich versiffte Finger zu haben. Naja, zumindest nicht vor Dreck triefend. ;-)

Ich habe mich dann – mit Hilfe von diversen Familienmitgliedern – im Laufe der Woche durch den Kabelsalat gekämpft. Die Elektrik ist “schwer überholungsbedürftig”, da die meisten Kabel älter als ein halbes Jahrhundert sind und das eine oder andere Zusatzgerät (Scheiben-Waschanlage, größere Anlage, Tagfahrlicht, Warnblinker) wurde natürlich einfach irgendwo angeklemmt. Es gibt sogar Stromleitungen ohne Absicherung. Skandalös und brandgefährlich.

Am ärgerlichsten ist jedoch, dass bei der letzten Lackierung fast alles nur grob abgeklebt und überlackiert wurde. So z.B. die Waschmitteldüsen und die Sockel der Scheibenwischer. Von der Frontscheibendichtung wollen wir gar nicht erst reden. Es heißt also: Teillackierung. Toll.

Parallel habe ich den kompletten Innenraum entkernt, also Sitze raus, Teppiche und Verkleidungsteile, sowie alle Schalter und Geräte im Innenraum demontiert. Nun steht er fast “nackt” dar und wartet auf den Motorausbau. Am schlimmsten war das Zündschloß: Ein kleiner Stift sitzt in “10 Uhr” von innen am Zündschloß und blockiert den Schließzylinder. Um an den ranzukommen muss der Tacho ein Stück reingedrückt werden. An den kommt man aber erst ran, wenn man Handschuhfach, Radio, diverse Schalter und die Scheibenwischer demontiert hat. Abgesehen davon dass man sich diverse blaue Flecken holt von den Sitzschienen. Also Diebstahlschutz stelle ich mir anders vor.

Cars from USA / Projekte / 1958-Volvo-PV544 / 100514-elektrik-zerlegen / Bild1000 Cars from USA / Projekte / 1958-Volvo-PV544 / 100514-elektrik-zerlegen / Bild1001 Cars from USA / Projekte / 1958-Volvo-PV544 / 100514-elektrik-zerlegen / Bild1002 Cars from USA / Projekte / 1958-Volvo-PV544 / 100514-elektrik-zerlegen / Bild1003

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1958 Volvo PV 544

Demontage des Vorderwagens beim Buckel, Teil 2

6. Mai 2010 - 12:11 Uhr Jens Wilde

Nach zwei längeren Abenden in der Werkstatt, ist die Demontage abgeschlossen. Die Elektrik ist raus, alle Blechteile demontiert, das Kühlsystem komplett entfernt. Hat alles “ein wenig” länger gedauert, da viele Schrauben nach 50 Jahren keine Lust mehr hatten sich losdrehen zu lassen. Die Teileliste ist nicht besonders lang. Eigentlich nur neue Dichtungen, Schläuche, Schrauben und neue Elektrokabel.

Kurios: Hinterm Kühlergrill fanden sich zwei Nummerschildbeleuchtungslampen. Vermutlich mal als “Lichttuning” gedacht. Waren aber abgeklemmt. Der Zustand für ein 52 Jahre altes Auto ist wirklich gut, aber was die Schweden an Unterbodenschutz “draufgehaut” haben ist schon echt nicht mehr feierlich. Und von Motorwäsche haben die auch nichts gehört. Der Dreck ist bestimmt schon Jahrzehnte alt.

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1958 Volvo PV 544

Demontage des Vorderwagen beim Buckel

5. Mai 2010 - 09:54 Uhr Jens Wilde

Am Wochenende haben wir den Schrauberplatz im Hause umbelegt und den El Camino gegen den Buckelvolvo getauscht. Ich warte noch auf Ersatzteile für den Elky bevor es da weitergehen kann. Was beim Buckel nicht so schön war, ist der Motorraum und der soll jetzt ordentlich fertig gemacht werden. Mein Vater unterstützt mich wieder nach Kräften dabei. Das macht Spaß. :-)

Zuerst wurde die Stoßstange demontiert und die häßlichen Tagfahrleuchten entsorgt. Die zugehörige Elektrik verschwand auch. Das es da keinen Kabelbrand gegeben hat, war ein Wunder. Dann kamen Blinker und Lampentopf am linken Kotflügel und zuletzt der komplette “Blechkasten” ab. Der Zustand für ein über 50 Jahre altes Auto ist recht gut, aber bei der letzten Lackierung wurde an ein paar Ecken geschludert. Als nächstes kommt dann die Haube und der rechte Kotflügel.

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1979 Chevy El Camino

Was so eine Motorwäsche doch ausmacht!

28. April 2010 - 15:36 Uhr Jens Wilde

Heute war es endlich so weit. Den Vergaser hatte ich am Wochenende eingebaut und die falschen und fehlenden Unterdruckleitungen überprüft und repariert. Die Reifen wurden im Laufe der Woche neu aufgezogen und ebenfalls von mir montiert.

Es war nun also Zeit den öl-versifften Motorraum reinigen zu lassen. Die freundliche Tankstelle um die Ecke hat das übernommen. Das Ergebnis zeigt: Der Allgemeinzustand ist gebraucht, aber gut. Lediglich die Krümmerdichtung auf der Fahrerseite zeigte Undichtigkeiten und sollte noch ersetzt werden. Mal sehen, ob der frühere Ölverlust durch den Tausch der Ventildeckeldichtungen behoben wurde.

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Die Ladefläche hab ich bei der Gelegenheit gleich mit reinigen lassen. Da muss die alte Farbe teilweise runter und neu gelackt werden. Geht aber wunderbar in Eigenarbeit mit der Sprühdose, da es ja ein “Arbeitstier” ist und keine “Trailer-Queen” werden soll.

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